Der Weg nach Seyðisfjörður

Der Weg nach Seyðisfjörður

Auf Island sind nicht nur die Tage

an den Zwischenstationen des Urlaubs ein Höhepunkt. Das Reisen selbst bietet immer wieder neue Möglichkeiten zu staunen. Die Wege übers Land,  diese oft so rauen Pisten auf denen Geschwindigkeit von vornherein keine Option ist, ermöglichen unendlich viele Chancen die Natur des Landes kennenzulernen.

Unterwegs waren wir fasziniert von der Weite,

der Einsamkeit und den vielen kleinen  Entdeckungen am Wegesrand. So zweigten wir bei unserer Strecke von Reykjahlíð nach Seyðisfjörður  nach 83 Kilometer von der Ringstraße 1 ab und nahmen einen sehr schönen Umweg. Zuerst ging es  mit der 85 ein Stück in Richtung Nordosten, um dann bei  Vopnafjörður  den Bergpass 917 zu nehmen. Dieser führt über die 656 Meter  Hellisheiði eystri, einer  Hochebene im Nordosten Islands.

Die Strecke ist ein zum Kamm hin

steil ansteigender und nach dem Gipfel wieder schroff abfallender Weg. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass dieser Pass im Winter nicht durchgängig befahrbaren werden kann. Atemberaubend ist die Aussicht auf die Bucht Héraðsflói. Es ist halt wie immer, wenn man unterwegs ist. Mehr Zeit für einzelne Orte einzuplanen  und sich dafür nicht ein zu großes Reisepensum zuzumuten lohnt auf jeden Fall.

Wir wollten bei dieser Reise

einen Überblick von Island gewinnen und hatten am Ende an manch lohnendem Ort viel zu wenig Zeit. Da wir an diesem Tag wirklich gutes Wetter und beste Reisebedingungen hatten, wäre es auf unserem Weg über die Hochebene  schön gewesen, noch öfter die Möglichkeit zu haben anzuhalten, ein paar Schritte zu tun und die Natur noch mehr zu genießen. Diesen Umweg würden wir jedem empfehlen der in dieser Gegend unterwegs ist. Der letzte Abschnitt des Weges ab Egilsstaðir ist der Pass über die Hochebene Fjarðarheiði.  Die Straße ist recht gut ausgebaut, ist es doch die einzige Verbindung auf dem Landweg von Seyðisfjörður mit dem Rest der Insel.

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