Lavakunst in Dimmuborgir

Lavakunst in Dimmuborgir

Vor 2300 Jahren

gab es hier einen 20 m tiefen Lavasee. Dieser entstand, als nach einen Vulkanausbruch eine 12 km lange Eruptionsspalte bildete und fließende Lava sich hier sammelte. Durch die heiße Lava verdampfte das Grundwasser und zerriss aufsteigend die sich abkühlenden Lavaflächen. Es bildeten sich Höhlen, Türme, Skulpturen. 

Das Naturschutzgebiet Dimmuborgir

befindet sich östlich des Sees Mývatn an der 848. Nicht umsonst kann das Gebiet mit  „die dunklen Schlösser“ übersetzt werden.  Einem Labyrinth ähnlich stehen aufgeschichtete erstarrte Lavasäulen in einem recht kleinen Bereich dicht nebeneinander. Die Isländer sagen, dass in diesen Steinhöhlen Trolle hausen. Wer weiß? 

Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass dieses Naturwunder gut besucht ist. Es nicht groß ist und Touristenbusse können gut für einen kleinen Ausflug halten. Wir hatten Glück. An diesem Tag war das Wetter vormittags eher regnerisch gewesen und möglicherweise waren zu diesem Zeitpunkt hier keine Busgruppen unterwegs. So waren wir fast allein auf diesem sehr schönen Areal.

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